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Kanzler: Die Nummer Eins für den Frieden

2005/11/13 22:52
Pressemeldung von:
EMANUEL SCHIFFGENS in DIE ZEIT
Die Nummer Eins für den Frieden

Bundeskanzler Schröder ist derjenige Regierungschef, der in turbulenter Zeit seiner Verantwortung für Deutschland gerecht geworden ist und den Friedenswillen und die Friedensverpflichtung Deutschlands international vertreten hat. Er ist der Anwalt Deutschlands, dem wir zu verdanken haben, dass unsere Bundeswehr nicht im Irak verblutet und unser Land nicht von Terrorakten heimgesucht wird. Durch seinen entschiedenen Einsatz gegen den Krieg wurde er unter den Staatsmännern der Welt die Nummer Eins für den Frieden.

Warum will ausgerechnet er sich von der politischen Bühne verabschieden? Er darf sich nicht aus der Weltpolitik zurückziehen. Sein Wort vor der Bundeswehr, man könne die Ursachen von Konflikten nicht mit militärischen Mitteln beseitigen, verdient Beachtung. Es könnte der Familie der Nationen die Richtung weisen, wie auf friedliche Weise durch Vorbeugung in jedem Land ein Zustand von Freiheit und Unbesiegbarkeit erreichbar ist.

Die Vereinten Nationen sollten nicht auf militärischer Gewalt basieren, sondern auf dem grundlegenden Wissen, wie man in der Vielfalt des Lebens die Einheit aufrecht erhält und in der Einheit die Vielfalt blühen lässt.

Die älteste Wissenstradition der Menschheit findet sich in den Veden und Deutschland ist weltweit führend in der Vedaforschung. Vedische Literatur wird seit fast zwei Jahrhunderten unter dem Namen Indologie an deutschen Universitäten gelehrt und erforscht.

Bundeskanzler Schröder sollte sich mit den Großen der Indologie in Deutschland zusammen setzen und mit Ihnen beraten, wie durch die praktische Umsetzung des Wissens um die Verfassung des Universums, das sich in den Veden findet, ein so hohes Maß an Kohärenz und Geordnetheit im nationalen Bewusstsein erzeugt werden kann, dass einjeder Staat sich zu einem Zustand friedlicher Unbesiegbarkeit erhebt.

Unbesiegbarkeit unterbindet die Geburt eines Feindes, sowohl im Inneren als auch im Äußeren. Die Alternative heißt Sklaverei. Kein Staat sollte dem anderen versklavt sein.

Wäre nicht Bundeskanzler Schröder der Staatsmann, der den Vereinten Nationen eine neue Richtung geben könnte?


Emanuel Schiffgens, Unter den Linden 21, 10117 Berlin

10.11.2005 22:46:22)

http://zeus.zeit.de/comments/2005/46/03_Schr_9ader_350_z?comment_id=3628&base=/2005/46/03_Schr_9ader_350_z

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