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"Maharishi Weltfriedens-Stiftung plant 300 Friedenspaläste in Deutschland"

2008/03/31 02:48
Pressemeldung von:
Prof. Dr. theol. Ulrich Dehn
Prof. Dr. theol. Ulrich Dehn, Universität Hamburg
Transzendentale Meditation
Maharishi-Friedenspaläste

In den letzten Monaten sind an vielen Orten der Bundesrepublik Grundstückstransaktionen und Immobilienkäufe der Transzendentalen Meditation zu beobachten. Wie Ulrich Dehn im EZW-Newsletter mitteilte, soll in Oebisfelde (Ohrekreis) für 50 Mio. Euro ein „Friedenspalast“ und zugleich die erste „Vedische Universität“ Deutschlands errichtet werden. Federführend ist das TM-Ehepaares Hans-Egon und Ulrike Kolsdorf, das hier ein ehemaliges NVA-Gelände erstanden hatte und nun neu gestaltet. Es hatte hier bereits vor etwas mehr als zwei Jahren den ersten „Friedenspalast“ von „Maharaja“ Nader Raam einweihen lassen. In Falkenstein (Aschersleben-Staßfurt) ist ein weiteres Projekt der Stiftung geplant. Ebenfalls auf der Aktivitätenliste steht das Grotesche Palais in Hannover, einer von für Hannover geplanten drei Friedenspalästen. Die Maharishi Weltfriedens-Stiftung beabsichtigt, weltweit mehr als 5000 Friedenspaläste zu errichten, von denen 300 in Deutschland eingerichtet werden sollen. Ebenfalls im Zusammenhang dieses Vorhabens zu sehen ist die Etablierung des „Internationalen Regierungssitzes des Globalen Landes des Weltfriedens“ in Genf im November/Dezember 2005, über die im Materialdienst der EZW, 2/2006 berichtet wird.

Eine vollständige Aufzählung der bereits vorhandenen sowie geplanten Friedenspaläste geordnet nach Bundesländern und Ortschaften (insgesamt 299) sowie weitere Informationen zum Projekt sind unter www.friedenspalast.de zu finden.

HL / Prof. Dr. theol. Ulrich Dehn, EZW-Newsletter

Quelle: http://www.confessio.de/cms/website.php?id=/religionheute/aktuelles/archiv2006/kurzmitteilungen_aus_confessio_01_2006.html

Zur Person:

Prof. Dr. Ulrich Dehn

Professor für Missions-, Ökumene-
und Religionswissenschaften

FB Evangelische Theologie
Institut für Missions-, Ökumene-
und Religionswissenschaften
Universität Hamburg
Sedanstr. 19
20146 Hamburg

Büro 103
Sprechstunde nach Vereinbarung
Tel: 040 / 42838 - 3776
ulrich.dehn(at)uni-hamburg.de

Werdegang

Geb. 1954 in Düsseldorf, Studium der ev. Theologie in Wuppertal, Heidelberg, Göttingen und Bangalore (Indien), 1. und 2. Theol. Prüfung sowie Ordination bei der Ev. Kirche im Rheinland, 1978/1979 Sondervikariat an der Missionsakademie Hamburg, 1981 und 1982 Forschungsaufenthalte in Sri Lanka und Indien, 1983 bis 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Ökumenischen Seminar der Universität Hamburg, dort 1985 Promotion. 1986 bis 1994 Studienleiter am Tomisaka Christian Center in Tokyo, 1992 Habilitation im Fach "Religionsgeschichte und Missionswissenschaft" (Heidelberg). 1995 bis 2006 Wissenschaftlicher Referent für nichtchristliche Religionen in der Ev. Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (Berlin)
Seit Okt. 2006 Professur im Institut für Missions-, Ökumene- und Religionswissenschaften im Fachbereich Ev. Theologie (Universität Hamburg)
Verheiratet, ein Sohn und eine Tochter

Arbeitsschwerpunkte

Buddhismus, neue religiöse Bewegungen in Japan, religiöse Gegenwartskultur in westlichen Ländern, interreligiöser Dialog und Theologie der Religionen, kontextuelle christliche Theologie in der Ökumene

Quelle: http://www.theologie.uni-hamburg.de/imoer/dehn.html

Kontakt:
web: http://www.friedenspalast.de