Weltfriedens-Universität statt Kaserne
2006/05/27 16:26
Pressemeldung von:
Dithmarscher Landeszeitung 27. Mai 2006
| Yogisches Fliegen in großen Gruppen - der wissenschaftliche Weg zz dauerhaftem Weltfrieden |
Heute in der deutschen Presse:
Dithmarscher Landeszeitung
Weltfriedens-Universität statt Kaserne
Die Maharishi-Weltfriedens-Stiftung möchte in Albersdorf eine vedische Hochschule eröffnen
Von Anja Petersen
Albersdorf – Nach wie vor hat die Maharishi-Weltfriedens-Stiftung mit Sitz in Berlin großes Interesse am Erwerb des gesamten Albersdorfer Bundeswehr-Geländes. Sie würde dort gerne neben einem Friedenspalast (wir berichteten) auch eine Universität errichten. Ein entsprechender Antrag liegt der Gemeinde vor. Darin heißt es: „Geplant ist eine Campus-Universität für etwa 2000 Studenten zusammen mit einer Internatsschule und einer medizinischen Hochschule für vedische Medizin. Der Aufbau soll in Stufen erfolgen. In einer ersten Stufe soll diese für vorerst etwa 500 Studenten errichtet werden.“
Derartige Universitäten plant die Maharishi-Weltfriedens-Stiftung derzeit an zwölf Orten in Deutschland. Albersdorf wäre der einzige Standpunkt in Schleswig-Holstein. „Es wäre ein schöner Ort mit viel reiner Luft“, sagt Dr. Emanuel Schiffgens, Geschäftsführer der Stiftung, im Telefonat mit unserer Zeitung. Dass die „Weltfriedens-Uni“ auf einem Kasernengelände gebaut würde, stört ihn nicht: „Es gibt zurzeit einen allgemeinen Trend zur Erleuchtung: Man kann ein Land nicht mit Gewalt schützen, sondern mit der positiven Unterstützung durch die vedische Bewusstseinslehre.“
Die Heider Meditationslehrerin Heinke Strinkau war der Motor für den Antrag. Als sie von der Kasernenschließung hörte, setzte sie sich mit der Stiftungs-Leitung in Verbindung: „Wenn es klappen würde, wäre das eine Chance für unsere benachteiligte Region.“ Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, es gab laut Schiffgens noch keine Verhandlungen. Auch über den Preis für das Grundstück wurde noch nicht gesprochen. Die Stiftung hat übrigens nur Interesse am 35 Hektar großen Gelände, nicht jedoch an den darauf stehenden Gebäuden. Die würden abgerissen und die Universität nach den Richtlinien der vedischen Architektur erbaut.
Wie will die Stiftung das gewaltige Vorhaben finanzieren? „Geld ist überhaupt kein Problem“, sagt Schiffgens. „Wir werden von der deutschen Industrie und Wirtschaft unterstützt.“ Zudem sollen die Studenten eine Studiengebühr entrichten. Wie hoch diese sein könnte, will Schiffgens nicht sagen. An der geplanten vedischen Hochschule in Oebisfelde sollen die Studenten monatlich 850 Euro zahlen.
Die privaten „Maharishi Universities of Management“ sollen für alle jungen Menschen offen sein. Einzige Voraussetzung ist das Abitur. Geplant sind in Albersdorf acht Fakultäten: Wissenschaft und Technik, Wirtschaft, Gesundheit, Architektur und Städteplanung, Recht, Landwirtschaft, Bildung und Erziehung, Weltfrieden. Abschlüsse: Bachelor, Magister, Promotion. Anschließend sollen die jungen
Menschen in ganz normalen Berufen arbeiten können. Sie werden nicht für einen Einsatz innerhalb der Stiftung ausgebildet, betonen Strinkau und Schiffgens. Die Studenten und Dozenten (in normalem akademischen Berufungsverfahren ausgewählt) werden auf dem Gelände wohnen. Unterschied zur herkömmlichen Uni: Im Vordergrund steht nicht das Faktenpauken, sondern die „Entfaltung des eigenen Geistespotentials“, so Schiffgens. Deshalb erlernen die Studenten auch die mentalen Yoga-Techniken (siehe Kasten), und es wird auf gesunde Ernährung Wert gelegt.
Gibt es in Deutschland überhaupt einen Bedarf an vedischen Universitäten, fragen wir Schiffgens. „Ja! Über 200 000 Leute haben in Deutschland bisher Transzendentale Meditation erlernt, 8000 beherrschen das Yogische Fliegen. Bleiben noch mehr als 80 Millionen, die das erlernen können.“
Meditierende erzählen. . .
Erich Kinde aus Tellingstedt meditiert seit zehn Jahren nach den Techniken des Maharishi Mahesh Yogi. Der 65-jährige Elektromeister damals, weil er gesundheitliche Probleme hatte. „Ich kann das nur jedem Berufstätigen empfehlen. Durch die Transzendentale Meditation baue ich abends den ganzen Stress vom Tag ab und sammele neue Energie.“
Ebenso begeistert ist der ehemalige Tabakwarengroßhändler Wolfgang Jack (71) aus Heide. Er meditiert seit 15 Jahren und beherrscht mittlerweile auch das Yogische Fliegen. „Man wird gelassener, aber im Laufe der Jahre stellt sich noch mehr ein: Alles geht einfacher, man wird erfolgreicher, soziale Kontakte fallen leichter.“
Auch Marret Hansen (47) aus Albersdorf ist Yogische Fliegerin. Die dreifache Mutter und Diplom-Ingenieurin für physikalische Technik schwört seit sieben Jahren auf die mentalen Yoga-Techniken des Maharishi. „TM kann man trotz kleiner Kinder jeden Tag machen. Mir geht es dadurch besser, ich bin lockerer und belastbarer.“ Auch ihre Söhne Marlin (14), Niko (10) und Luka (8) meditieren seit einigen Jahren täglich ein paar Minuten. Marlin habe durch die Meditation seine ADS-Krankheit überwunden, erzählt die Mutter. Für Kinder gibt es spezielle Techniken, bei denen sie spielen und singen können.
Vedische Bewusstseinslehre
Seit 50 Jahren lehrt Maharishi Mahesh Yogi die vedische Bewusstseinswissenschaft, die 40 Wissensbereiche umfasst, zum Beispiel Ayurveda. Sie verfügt über mentale Yoga-Techniken (Transzendentale Meditation, Yogisches Fliegen) für die „geistige Hygiene und zur Förderung des vollständigen Gehirnpotentials“, zur Erhöhung der Lern- und Leistungsfähigkeit und zum Abbau von Krankheiten.
Veden: Wissen aus der Hochkultur des alten Indiens, kein von Menschen erdachtes
Transzendentale Meditation (TM): Wird zweimal täglich gut 20 Minuten lang mit geschlossenen Augen im Sitzen praktiziert. Soll bei wachem Geist einen Zustand tiefster körperlicher Entspannung und Ruhe erreichen, Stress und Verspannungen auflösen, Geist und Körper mit Energie aufladen.
(siehe www.transzendentale-meditation.de).
Yogisches Fliegen: Eine Erweiterung der TM. Es soll die Entwicklung „zur Verwirklichung des vollen geistigen und körperlichen Potentials des Ausübenden“ ausschöpfen. Wird oft in Gruppen praktiziert, um negative Strömungen zu verhindern und positive Tendenzen in der Gesellschaft zu fördern.
(siehe www.globalesland.de)
Bildunterschriften:
Sie meditieren seit vielen Jahren nach Maharishi-Techniken und hoffen auf den Bau einer vedischen Hochschule in Albersdorf: Erich Kinde (von links), Heinke Strinkau, Wolfgang Jack und Marret Hansen mit Luka (8) und Niko (10). Foto: Petersen
So oder ähnlich könnte die Vedische Universität, die Architekt Alberto Castano für das Albersdorfer Kasernengelände plant, einmal aussehen. Das Modell zeigt ein Maharashi-Medical- Colleges und Ayurveda-Gesundheitszentrum, das in Österreich entsteht. Die Gebäude sollten laut Dr. Emanuel Schiffgens, Geschäftsführer der Maharishi-Weltfriedens-Stiftung, nach Osten ausgerichtet sein: „Das bringt Glück und Erfolg.“
Dithmarscher Landeszeitung
Weltfriedens-Universität statt Kaserne
Die Maharishi-Weltfriedens-Stiftung möchte in Albersdorf eine vedische Hochschule eröffnen
Von Anja Petersen
Albersdorf – Nach wie vor hat die Maharishi-Weltfriedens-Stiftung mit Sitz in Berlin großes Interesse am Erwerb des gesamten Albersdorfer Bundeswehr-Geländes. Sie würde dort gerne neben einem Friedenspalast (wir berichteten) auch eine Universität errichten. Ein entsprechender Antrag liegt der Gemeinde vor. Darin heißt es: „Geplant ist eine Campus-Universität für etwa 2000 Studenten zusammen mit einer Internatsschule und einer medizinischen Hochschule für vedische Medizin. Der Aufbau soll in Stufen erfolgen. In einer ersten Stufe soll diese für vorerst etwa 500 Studenten errichtet werden.“
Derartige Universitäten plant die Maharishi-Weltfriedens-Stiftung derzeit an zwölf Orten in Deutschland. Albersdorf wäre der einzige Standpunkt in Schleswig-Holstein. „Es wäre ein schöner Ort mit viel reiner Luft“, sagt Dr. Emanuel Schiffgens, Geschäftsführer der Stiftung, im Telefonat mit unserer Zeitung. Dass die „Weltfriedens-Uni“ auf einem Kasernengelände gebaut würde, stört ihn nicht: „Es gibt zurzeit einen allgemeinen Trend zur Erleuchtung: Man kann ein Land nicht mit Gewalt schützen, sondern mit der positiven Unterstützung durch die vedische Bewusstseinslehre.“
Die Heider Meditationslehrerin Heinke Strinkau war der Motor für den Antrag. Als sie von der Kasernenschließung hörte, setzte sie sich mit der Stiftungs-Leitung in Verbindung: „Wenn es klappen würde, wäre das eine Chance für unsere benachteiligte Region.“ Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen, es gab laut Schiffgens noch keine Verhandlungen. Auch über den Preis für das Grundstück wurde noch nicht gesprochen. Die Stiftung hat übrigens nur Interesse am 35 Hektar großen Gelände, nicht jedoch an den darauf stehenden Gebäuden. Die würden abgerissen und die Universität nach den Richtlinien der vedischen Architektur erbaut.
Wie will die Stiftung das gewaltige Vorhaben finanzieren? „Geld ist überhaupt kein Problem“, sagt Schiffgens. „Wir werden von der deutschen Industrie und Wirtschaft unterstützt.“ Zudem sollen die Studenten eine Studiengebühr entrichten. Wie hoch diese sein könnte, will Schiffgens nicht sagen. An der geplanten vedischen Hochschule in Oebisfelde sollen die Studenten monatlich 850 Euro zahlen.
Die privaten „Maharishi Universities of Management“ sollen für alle jungen Menschen offen sein. Einzige Voraussetzung ist das Abitur. Geplant sind in Albersdorf acht Fakultäten: Wissenschaft und Technik, Wirtschaft, Gesundheit, Architektur und Städteplanung, Recht, Landwirtschaft, Bildung und Erziehung, Weltfrieden. Abschlüsse: Bachelor, Magister, Promotion. Anschließend sollen die jungen
Menschen in ganz normalen Berufen arbeiten können. Sie werden nicht für einen Einsatz innerhalb der Stiftung ausgebildet, betonen Strinkau und Schiffgens. Die Studenten und Dozenten (in normalem akademischen Berufungsverfahren ausgewählt) werden auf dem Gelände wohnen. Unterschied zur herkömmlichen Uni: Im Vordergrund steht nicht das Faktenpauken, sondern die „Entfaltung des eigenen Geistespotentials“, so Schiffgens. Deshalb erlernen die Studenten auch die mentalen Yoga-Techniken (siehe Kasten), und es wird auf gesunde Ernährung Wert gelegt.
Gibt es in Deutschland überhaupt einen Bedarf an vedischen Universitäten, fragen wir Schiffgens. „Ja! Über 200 000 Leute haben in Deutschland bisher Transzendentale Meditation erlernt, 8000 beherrschen das Yogische Fliegen. Bleiben noch mehr als 80 Millionen, die das erlernen können.“
Meditierende erzählen. . .
Erich Kinde aus Tellingstedt meditiert seit zehn Jahren nach den Techniken des Maharishi Mahesh Yogi. Der 65-jährige Elektromeister damals, weil er gesundheitliche Probleme hatte. „Ich kann das nur jedem Berufstätigen empfehlen. Durch die Transzendentale Meditation baue ich abends den ganzen Stress vom Tag ab und sammele neue Energie.“
Ebenso begeistert ist der ehemalige Tabakwarengroßhändler Wolfgang Jack (71) aus Heide. Er meditiert seit 15 Jahren und beherrscht mittlerweile auch das Yogische Fliegen. „Man wird gelassener, aber im Laufe der Jahre stellt sich noch mehr ein: Alles geht einfacher, man wird erfolgreicher, soziale Kontakte fallen leichter.“
Auch Marret Hansen (47) aus Albersdorf ist Yogische Fliegerin. Die dreifache Mutter und Diplom-Ingenieurin für physikalische Technik schwört seit sieben Jahren auf die mentalen Yoga-Techniken des Maharishi. „TM kann man trotz kleiner Kinder jeden Tag machen. Mir geht es dadurch besser, ich bin lockerer und belastbarer.“ Auch ihre Söhne Marlin (14), Niko (10) und Luka (8) meditieren seit einigen Jahren täglich ein paar Minuten. Marlin habe durch die Meditation seine ADS-Krankheit überwunden, erzählt die Mutter. Für Kinder gibt es spezielle Techniken, bei denen sie spielen und singen können.
Vedische Bewusstseinslehre
Seit 50 Jahren lehrt Maharishi Mahesh Yogi die vedische Bewusstseinswissenschaft, die 40 Wissensbereiche umfasst, zum Beispiel Ayurveda. Sie verfügt über mentale Yoga-Techniken (Transzendentale Meditation, Yogisches Fliegen) für die „geistige Hygiene und zur Förderung des vollständigen Gehirnpotentials“, zur Erhöhung der Lern- und Leistungsfähigkeit und zum Abbau von Krankheiten.
Veden: Wissen aus der Hochkultur des alten Indiens, kein von Menschen erdachtes
Transzendentale Meditation (TM): Wird zweimal täglich gut 20 Minuten lang mit geschlossenen Augen im Sitzen praktiziert. Soll bei wachem Geist einen Zustand tiefster körperlicher Entspannung und Ruhe erreichen, Stress und Verspannungen auflösen, Geist und Körper mit Energie aufladen.
(siehe www.transzendentale-meditation.de).
Yogisches Fliegen: Eine Erweiterung der TM. Es soll die Entwicklung „zur Verwirklichung des vollen geistigen und körperlichen Potentials des Ausübenden“ ausschöpfen. Wird oft in Gruppen praktiziert, um negative Strömungen zu verhindern und positive Tendenzen in der Gesellschaft zu fördern.
(siehe www.globalesland.de)
Bildunterschriften:
Sie meditieren seit vielen Jahren nach Maharishi-Techniken und hoffen auf den Bau einer vedischen Hochschule in Albersdorf: Erich Kinde (von links), Heinke Strinkau, Wolfgang Jack und Marret Hansen mit Luka (8) und Niko (10). Foto: Petersen
So oder ähnlich könnte die Vedische Universität, die Architekt Alberto Castano für das Albersdorfer Kasernengelände plant, einmal aussehen. Das Modell zeigt ein Maharashi-Medical- Colleges und Ayurveda-Gesundheitszentrum, das in Österreich entsteht. Die Gebäude sollten laut Dr. Emanuel Schiffgens, Geschäftsführer der Maharishi-Weltfriedens-Stiftung, nach Osten ausgerichtet sein: „Das bringt Glück und Erfolg.“
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