Einladung an 200 Unternehmen in Niedersachsen, die Ausbildung eines Yogischen Fliegers zu finanzieren
2009/09/18 01:39
Pressemeldung von:
Neue Presse - Hannover
| Völlig losgelöst... (Foto: Wild) |
Yogische Flieger retten das Land ...wenn Unternehmen sie finanzieren
Von Vera König
Hannover. Das Land Niedersachsen steht kurz davor, einen entscheidenden Beitrag zum Weltfrieden zu leisten. Die Sache hat nur einen klitzekleinen Haken: 200 Unternehmen müssen drei Jahre lang monatlich jeweils 2000 Euro zahlen, um Yogische Flieger ausbilden zu lassen.
Vom Groteschen Palais in der Sophienstraße (das das Land ... an die Maharishi Weltfriedens-Stiftung verkaufte) würde dann so etwas wie eine Entstressung öffentlichen Bewusstseins ausgehen. Versichert Maharishis Deutschland-Guru Emanuel Schiffgens, der gestern der NP exklusiv die Pläne präsentierte.
Schiffgens stützt sich auf wissenschaftliche Studien, mit denen er Polizeipräsident Uwe Binias überrascht haben will. Dem müsste daran gelegen sein, dass möglichst viele Niedersachsen das Fliegen lernen. Denn, so der Maharishi-Mann: "Die Kriminalitätsrate würde um 20 Prozent sinken, ebenso die Unfallhäufigkeit und die Klinikeinweisungen."
Mit den monatlich 2000 Euro wollen die Friedensstifter einen neuen Beruf etablieren - den des Yogischen Fliegers. Oder korrekt: "Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung". Achim Parchow (50) ist so einer, Stefan Clausner (31) ebenfalls. Im Schneidersitz heben sie vom Boden ab. Zehn bis 20 Zentimeter. Das morgens und abends getan soll Frieden bringen - und den Maharishis Millionen, wenn die Unternehmen zahlen.
Bildunterschrift: Völlig losgelöst: Ein Maharishi beim yogischen Fliegen /Foto: Wild)
Quelle: Neue Presse, Donnerstag, 17. September 2009, Nr. 217, 38. Woche, Seite 15, Region Hannover
Von Vera König
Hannover. Das Land Niedersachsen steht kurz davor, einen entscheidenden Beitrag zum Weltfrieden zu leisten. Die Sache hat nur einen klitzekleinen Haken: 200 Unternehmen müssen drei Jahre lang monatlich jeweils 2000 Euro zahlen, um Yogische Flieger ausbilden zu lassen.
Vom Groteschen Palais in der Sophienstraße (das das Land ... an die Maharishi Weltfriedens-Stiftung verkaufte) würde dann so etwas wie eine Entstressung öffentlichen Bewusstseins ausgehen. Versichert Maharishis Deutschland-Guru Emanuel Schiffgens, der gestern der NP exklusiv die Pläne präsentierte.
Schiffgens stützt sich auf wissenschaftliche Studien, mit denen er Polizeipräsident Uwe Binias überrascht haben will. Dem müsste daran gelegen sein, dass möglichst viele Niedersachsen das Fliegen lernen. Denn, so der Maharishi-Mann: "Die Kriminalitätsrate würde um 20 Prozent sinken, ebenso die Unfallhäufigkeit und die Klinikeinweisungen."
Mit den monatlich 2000 Euro wollen die Friedensstifter einen neuen Beruf etablieren - den des Yogischen Fliegers. Oder korrekt: "Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung". Achim Parchow (50) ist so einer, Stefan Clausner (31) ebenfalls. Im Schneidersitz heben sie vom Boden ab. Zehn bis 20 Zentimeter. Das morgens und abends getan soll Frieden bringen - und den Maharishis Millionen, wenn die Unternehmen zahlen.
Bildunterschrift: Völlig losgelöst: Ein Maharishi beim yogischen Fliegen /Foto: Wild)
Quelle: Neue Presse, Donnerstag, 17. September 2009, Nr. 217, 38. Woche, Seite 15, Region Hannover
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