Weltfrieden zum Sparpreis
2007/09/28 19:26
Pressemeldung von:
Erfurter Allgemeine
| Erfurt - In der Mitte Deutschlands |
Weltfrieden zum Sparpreis
Ob man sich eines Tages, wenn Frieden und Glückseligkeit auf dem Erdenrund herrschen, an den Tag erinnern wird, als in Erfurt das Programm für Unbesiegbarkeit und damit für Weltfrieden offenbart wurde? Die Maharishi-Stiftung erklärte gestern wie das funktioniert mit der Unbesiegbarkeit.
ERFURT. In Erfurt selbst war der 27. September ein trüber, regnerischer Tag, an dem alles andere als positive Stimmung in der Luft lag. Heimelig war dagegen die Atmosphäre im Maharishi-Unbesiegbarkeits-Center. In einer Stadtvilla in der Bonifaciusstraße haben sich die Friedensstifter niedergelassen. Der Duft von Räucherstäbchen liegt in der Luft, die Möbel sind hell, so wie Wände, Teppiche, Stühle. Alles in Cremetönen, sanft beleuchtet - hier möchte man bleiben. An den Wänden hängen Bilder vom Vorreiter der Bewegung, Maharishi Mahesh Yogi. Daneben Statistiken und Tabellen, die unterstreichen sollen, was gestern in dem Center vorgestellt wurde: die Formel für den Weltfrieden. Der besteht, wenn alle Länder unbesiegbar sind. "In Deutschland reichen 1800 yogische Flieger, die zweimal täglich in der Gruppe die Technik der Transzendentalen Meditation in ihrer höchsten Form ausüben", erklärt Gunter Chassé. Er war früher Oberstleutnant der Bundeswehr, setzt jetzt auch eher auf Cremetöne bei der Kleidung. Und auf die 12,5 Millionen deutschen Familien. "Wenn jede monatlich einen 50 Cent an unsere Stiftung überweist, können wir eine Gruppe mit Fliegern aufbauen. 3000 Euro monatlich würden die verdienen", macht er die einfache Rechnung auf und stellt gleich noch einen lukrativen Job für junge Leute vor. Das sei billiger als Polizei und Bundeswehr und spare Milliarden an Steuern. "Wir haben wissenschaftliche Belege dafür, dass dadurch die Kriminalität zurückgeht", sagt Dr. Eckart Stein. Der Quantenphysiker erklärt das einheitliche Feld der Naturgesetze, auf dem die Wirksamkeit des yogischen Fliegens beruht, wiederholt Zahlen und Formeln, die uns alle dem Weltfrieden näher bringen sollen. Genau dabei können die Erfurter auf eine der Ihren setzen. Martina Bergmann ist Lehrerin für Transzendentale Meditation, kurz TM und "ein Glücksgriff für Erfurt", wie der Oberstleutnant feststellt. Sie will mit Hilfe von TM und yogischem Fliegen "Freude und Harmonie in die Region bringen" und wünscht sich nichts sehnlicher, als die Zweifler zu überzeugen.
"Es wäre toll, wenn wir das yogische Fliegen öffentlich demonstrieren könnten, mit einer großen Gruppe." Sie hofft auf eine baldige Vorführung direkt in Erfurt und ist überzeugt, auch wenn man nicht daran glaube, erkenne man die positiven Auswirkungen.
Dann wurde das yogische Fliegen demonstriert: Zwei Maharishi-Anhänger hüpften im Lotussitz durch einen Meditationsraum. Ein Anblick, anders als erwartet, obwohl Chassé vorgewarnt hatte: "Bei kleinen Gruppen erinnert das Fliegen eher an eine Art Hopsen."
Dieses Hopsen wirkt stärker als Statistiken, wissenschaftliche Untersuchungen und hochrangige Befürworter. Vielleicht erinnert man sich irgendwann tatsächlich an diesen regnerischen Tag in Erfurt. Ob hier aber gestern der Beginn von Weltfrieden und Harmonie eingeläutet wurden, bleibt fraglich.
Claudia NOLTE
27.09.2007
Quelle:
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/
Ob man sich eines Tages, wenn Frieden und Glückseligkeit auf dem Erdenrund herrschen, an den Tag erinnern wird, als in Erfurt das Programm für Unbesiegbarkeit und damit für Weltfrieden offenbart wurde? Die Maharishi-Stiftung erklärte gestern wie das funktioniert mit der Unbesiegbarkeit.
ERFURT. In Erfurt selbst war der 27. September ein trüber, regnerischer Tag, an dem alles andere als positive Stimmung in der Luft lag. Heimelig war dagegen die Atmosphäre im Maharishi-Unbesiegbarkeits-Center. In einer Stadtvilla in der Bonifaciusstraße haben sich die Friedensstifter niedergelassen. Der Duft von Räucherstäbchen liegt in der Luft, die Möbel sind hell, so wie Wände, Teppiche, Stühle. Alles in Cremetönen, sanft beleuchtet - hier möchte man bleiben. An den Wänden hängen Bilder vom Vorreiter der Bewegung, Maharishi Mahesh Yogi. Daneben Statistiken und Tabellen, die unterstreichen sollen, was gestern in dem Center vorgestellt wurde: die Formel für den Weltfrieden. Der besteht, wenn alle Länder unbesiegbar sind. "In Deutschland reichen 1800 yogische Flieger, die zweimal täglich in der Gruppe die Technik der Transzendentalen Meditation in ihrer höchsten Form ausüben", erklärt Gunter Chassé. Er war früher Oberstleutnant der Bundeswehr, setzt jetzt auch eher auf Cremetöne bei der Kleidung. Und auf die 12,5 Millionen deutschen Familien. "Wenn jede monatlich einen 50 Cent an unsere Stiftung überweist, können wir eine Gruppe mit Fliegern aufbauen. 3000 Euro monatlich würden die verdienen", macht er die einfache Rechnung auf und stellt gleich noch einen lukrativen Job für junge Leute vor. Das sei billiger als Polizei und Bundeswehr und spare Milliarden an Steuern. "Wir haben wissenschaftliche Belege dafür, dass dadurch die Kriminalität zurückgeht", sagt Dr. Eckart Stein. Der Quantenphysiker erklärt das einheitliche Feld der Naturgesetze, auf dem die Wirksamkeit des yogischen Fliegens beruht, wiederholt Zahlen und Formeln, die uns alle dem Weltfrieden näher bringen sollen. Genau dabei können die Erfurter auf eine der Ihren setzen. Martina Bergmann ist Lehrerin für Transzendentale Meditation, kurz TM und "ein Glücksgriff für Erfurt", wie der Oberstleutnant feststellt. Sie will mit Hilfe von TM und yogischem Fliegen "Freude und Harmonie in die Region bringen" und wünscht sich nichts sehnlicher, als die Zweifler zu überzeugen.
"Es wäre toll, wenn wir das yogische Fliegen öffentlich demonstrieren könnten, mit einer großen Gruppe." Sie hofft auf eine baldige Vorführung direkt in Erfurt und ist überzeugt, auch wenn man nicht daran glaube, erkenne man die positiven Auswirkungen.
Dann wurde das yogische Fliegen demonstriert: Zwei Maharishi-Anhänger hüpften im Lotussitz durch einen Meditationsraum. Ein Anblick, anders als erwartet, obwohl Chassé vorgewarnt hatte: "Bei kleinen Gruppen erinnert das Fliegen eher an eine Art Hopsen."
Dieses Hopsen wirkt stärker als Statistiken, wissenschaftliche Untersuchungen und hochrangige Befürworter. Vielleicht erinnert man sich irgendwann tatsächlich an diesen regnerischen Tag in Erfurt. Ob hier aber gestern der Beginn von Weltfrieden und Harmonie eingeläutet wurden, bleibt fraglich.
Claudia NOLTE
27.09.2007
Quelle:
http://www.thueringer-allgemeine.de/ta/
Kontakt:
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email: Presse@de-na-ag.de